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Religion » Das Trauerforum für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzten möchten
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Diskussions-Beitrag: |
teqilla EF Team Posts: 2017

Verfasst am 12.03.2009 um 18:10 Uhr
| Das Forum: Des Gedenkens, der Gedanken und Gefühle (Abschied, Beerdigung, Hospiz, Unterstützung im Todesfall, Tipps für Hinterbliebene, Krankheiten, Krebs, plötzlichen Kindstod, Therapie, Erinnerungen, Wege in der Trauer und Wege aus der Trauer).
Hier haben Mitglieder die Gelegenheit über ihren Schmerz, aber den Verlust des geliebten Menschen zuschreiben. Gleichsam ist dies Forum auch für Mitglieder, die den Schmerz der Trauer erfahren haben, oder die gerade einen Menschen begleiten der krank ist (Sterbebegleitung).
Dies Forum ist auch für Mitglieder die selbst unheilbar krank sind,für verwaisten Eltern, die Ihr Kind verloren haben.
Hier finden Mitglieder Raum die eine Menschen, z.B. durch Krankheit, durch einen Autounfall, Suizid, Säuglingstod, oder Mord verloren haben.
Diese Seite ist allen Menschen gewidmet, die wir so sehr lieben. Die nicht mehr unter uns sein dürfen und die wir nie mehr in den Arm nehmen können. Trotzdem werden wir diese Menschen niemals vergessen.
Es tut dem ein oder anderen möglicherweise gut, über seine Gefühle zu schreiben, auf andere zu treffen, die Verständnis haben. Der Kontakt zu anderen Trauernden kann viel Kraft und Trost schenken.
Neugierig sein auf alles Schöne und Unbekannte in der Welt
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Kommentare: |
#12 von: BrinaHsK Forenbesucher Posts: 266

Verfasst am 31.01.2011 um 21:33 Uhr
| auch mein Beileid an die anderen User.
Meine Mama ist an einer schweren Lungenkrankheit (COPD) gestorben. Sie hat damit Jahre lang gelebt. bis sie im Juli 2008 ins Krankenhaus kam. Sie hatte fast die ganze zeit da verbracht. Sie bekam starke Medis, wegen den Schmerzen. Durch die Medis ich denke das es Morphide waren, wurden die Organe sehr in Mitleidenschaft gezogen.
D.h. das ihr Darm angegriffen wurde, das dieser dann leider naja kaputt gegangen ist. Am 25. Oktober 2008 musste sie notoperiert werde. Die OP dauerte 5 Stunden. Sie lag danach im Koma. Mein Bruder hatte am 27. Oktober Geburtstag. Da lag sie schon im sterben. Am 28. ist sie dann leider verstorben. An diesem morgen, bevor sie starb, hab ich dann erfahren das ich schwanger bin.
Leider konnte ich es ihr nicht mehr sagen, das sie Oma wird. Leider hat sie auch die Tochter meines Bruders nicht mehr sehen können.
Aber, ich weiß für mich, das es für sie das beste war. Die Erlösung nach so viel Leid.
Papa hatte Adam eine Schwiegermutter?
Nein, er lebte im Paradies.
Witz komm raus, Du bist umzingelt. Geht nicht Tür klemmt. Dann geh zum Fenster. Geht auch nicht, da steht schon ein anderer Witz.
| #11 von: *KnuTsChA*
Verfasst am 31.01.2011 um 16:12 Uhr
| Ich trauer um das süßeste Baby was es je gegeben hat sie musste uns im alter von grade mal 14Monaten verlassen am 19.4.2010..ich vermisse dich..):
Und um meinen Opa der 1999 leider verstarb..ich vermisse euch... | #10 von: Tuerklinke1993 Rookie Posts: 118
Verfasst am 17.08.2009 um 18:55 Uhr
| ich trauere um meinen besten kumpel der am 9.8.2009 im alter von nur 17 jahren verstarb. die todesursache ist noch nichtmal ganz geklärt. als ich dann auch noch seine leiche in der halle sah war ich echt fertig und die beerdigung war der pure horror. doch es waren viele menschen da denen es so ähnlich ging. ruhe in frieden eines tages sehen wir uns wieder | #9 von: heartsrevolution. Lamer Posts: 164

Verfasst am 17.08.2009 um 16:52 Uhr
| Ich trauere um meinen Vater der am 29.05.03 starb, um meinen Onkel 29.09.03, um meinen opa 30.09.05, um meine oma 14.07.07, um meine tante feb08 & um mein pferd juli08..
geb ihnen das leben, das sie nie zuende fuehren durften.. :-(
just because we dont say certain things doesnt mean we dont feel them ..
| #8 von: -Kiv- Noob Posts: 1
Verfasst am 17.08.2009 um 16:31 Uhr
| ich habe von fast 5 Jahren am 6 dezember meine Mama verloren...ich kam aus der schule, und sie lag den abend vorher im krankenhaus und jetzt stand die tasche da ...meine frage war wo ist mama? meiner schwester damals 21, hat mich in den arm genommen und mir das gesagt 10min haben papa und schwester und ich einfach nur da gestanden und geweint. ich habe mich den Abend vorher noch mit ihr getritten...auf der beerdigung haben wir I will always love you gespielt viele haben gesagt das hätten sie sich nihct getraut .....sie hatte Krebs, der auch in der Leber getreut hat und sie war alkoholokerin ... ich war damals 10 sie war kurz davor 41 geworden ....und so im Laufe der jahre decken mein Papa den ich seit dem noch mehr liebe als vorher und meine schwester immer mehr auf was ich noch nicht wusste ..weil ich einfach noch zu klein war..
und 2006 ist der Mann von meiner Tante gestorben .. gaanz plötzlich....
und jetzt hatte meine Patentante auch noch krebs ..sie ist wie eine mutter für mich aber sie hat es überstanden...
LG an alle Kira | #7 von: DieSuNnY Rookie Posts: 84

Verfasst am 24.03.2009 um 10:03 Uhr
| Ich habe meine Mutter am 20.05.2001 verloren. Sie hat lange gegen den Krebs gekämpft und doch verloren. Zu dem Zeitpunkt war ich 15 Jahre jung. Ich habe schon viele geliebte Menschen verloren, doch als ich meine Ma verloren hab, war das der härteste Moment in meinem Leben. Ich wollte selber nicht mehr leben, da sie der wichtigste Mensch in meinem Leben war. Bis heute hab ich das nicht ganz verarbeitet, dennoch weiß ich, dass das Leben weitergehen muss und sie stolz auf mich wäre. Um ihren Letzten Wunsch zu erfüllen, haben wir bei der Beerdigung ihren Lieblingssong abgespielt.
Elvis Presley - Suspicious Minds
Als kleinkind hätte ich schon fast meinen Vater verloren.Er hatte einen Arbeitsunfall und lag schon auf dem Sterbezimmer. Die Ärtzte hatten ihn schon aufgegeben, aber er hat es geschafft und lebt! Ohne Ihn, meine beiden Brüder und meiner Cousine hätte ich das alles damals nicht durchstehen können. Ich bin bis heute sehr dankbar für ihre Unterstützung.
Der Song "Nur zu Besuch" von den Toten Hosen hat dadruch für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen.
„Eine gute Rede ist wie ein Bikini - knapp genug, um spannend zu sein, aber alle wesentlichen Stellen abdeckend.“
| #6 von: Matze0104 Noob Posts: 19
Verfasst am 14.03.2009 um 13:50 Uhr
| wenn man hier liest bekommt man tränen ind den augen
es ist immer schlimm einen geliebten menschen zu verlieren und wenn man hier liest erkennt man wiedereinmal wer dies schon mal mitgemacht hat oder wer nur auf dumme art schlaue sprüche läst
ich war 23 als mein vater am 20.02.93 verstarb ich habe den tot zwar registriert aber erst 3 jahre später beim tot meines onkels realiesirt es ist schlimm gewesen aber es ist auch richtig es geht weiter es muss weiter gehen!
als meine kleine schwester dann schwanger wurde haben wir uns alle sehr gefreut nicht wissend das es bei der schwange´rschaft zum schuß um leben und tot ging aber wir hatten glück es geht beiden heute sehr gut leider ist eine zweite schwangerschaft nicht gut gegangen und das kind ist verstorben.
noch schlimmer ist es in der selben zeit einer lieben bekannten ergangen sie hat um ihr kind gekämpft abe zum schluß leider auch verloren
aber um auch zu zeigen das es weiter geht hat sie dann letztes jahr eine kleine tochter bekommen und beiden geht es wunderbar?
also denkt dran ich weis auch nicht woher sie kommt aber man bekommt die kraft einen solchen schicksalsschlag zu überstehen auch wenn es sicher punkte giebt an denen man einfach alles beenden möchte aber schaft man dann nicht schon wieder leid bei anderen ?! vereint euch lieber im leid denn dann läst es sich ein wenig einfacher überstehn
achso noch was jeder trauert für sich nicht für die gesellschaft und wie man trauert ist jedem selbst überlassen last euch nichts einreden
liebe mitfühlende grüße Matze
Leben ist zeichnen ohne Radiergummie
| #5 von: Lifthrasir Gelegenheits-Poster Posts: 478

Verfasst am 13.03.2009 um 02:46 Uhr
| Seid gegrüßt!
Eines ist war, mit der Geburt fängt das Sterben an, es gehört zum Kreislauf der Natur und somit zum Leben!
Der Tod ist unser ständiger Begleiter und Verluste eines geliebten Menschen machen immer traurig. Es gibt nur unterschiedliche Verluste.
Ich selbst habe schon einige Großeltern und Verwandte verloren. Am meisten vermisse ich meinen Opa mütterlicher Seits. Zu seiner Beerdigung habe ich mich mit der Hilfe meines Bruders und meiner Cousins auf eine besondere Art von ihm verabschiedet. Wir haben meinem Opa das letzte Geleit gegeben, wir haben seinen Sarg zur letzten Ruhe getragen!
Ich habe ihn geliebt und hatte viel Respekt vor Ihm!
Doch der Verlust von kranken oder alten Menschen ist "normal" --- viel schlimmer ist es wenn Eltern ihre Kinder zu Grabe tragen müssen! Ich glaube dieser Schmerz ist mit nichts zu vergleichen.
Meine Kinder sind zwar nicht verstorben, doch durch meine Scheidung habe auch ich einen Verlust erlitten. Ich habe meine Kinder bis zu dem Tag der Trennung groß gezogen, ich habe ihnen die Windeln gewechselt, sie gefüttert und zu Bett gebracht. Ich habe sie während Krankheiten versorgt.
Und dann von einem auf den anderen Tag --- nichts mehr! Nur weil das Gesetz so ist! Ich habe oft und lange geheult und auch jetzt nach einigen Jahren sitzt der Schmerz immer noch in meiner Brust. Mir wurden die Erlebnisse, zu sehen wie meine Kinder groß werden --- einfach entrissen!
Verluste - egal in welcher Form --- schmerzen immer! Werden immer Trauer in unser Herz bringen!
Würden wir nicht trauern - hätten wir die Person nicht geliebt und würden keinen Verlust erleiden!
Trauern ist daher ein Zeichen von Liebe - und es war schön diese Liebe vorher erleben zu dürfen! Ich bin Gott dankbar für jeden geliebten Mensch, den ich kennen lernen durfte - auch wenn ich sie vermisse!
Nun, es gibt einige Menschen die glauben nicht an Gott oder fragen: "Wie kann Gott soviel Leid und Unrechtes zulassen?"
Gott läßt dieses Leid nicht zu - wir sind es! Wir verschmutzen unsere Umwelt und dadurch werden Menschen krank. Wir schauen bei Hilfebedürftigen aus Scham, Egoismus oder Angst weg, egal in welcher Lage ein Mensch Hilfe braucht. Ich weiß, nicht jeder Mensch läßt immer jedes Leid zu, aber wenn wir ehrlich zu uns selber sind, dann gibt es bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger Situationen - aber abgewandt haben wir uns alle schon Mal.
Ich möchte damit sagen - wir sollten nicht immer Gott die Schuld für unsere Lage geben, sondern eher den Trost in seiner Liebe suchen, um so mit dem Verlust besser umgehen zu können! Vielleicht lernen wir auch dadurch endlich die Schuld bei uns zu suchen, zu erkennen und die Verantwortung für unser Tun zu übernehmen - und nicht alles immer auf Gott oder den Teufel abzuschieben!
Nur mit der Erkenntnis unserer Verantwortung sind wir in der Lage unsere Welt positiv zu verändern und so auch ein wenig Leid und Verlust zu mindern.
Nur wir können das, denn wir leben auf dieser Welt!
Jeder hat seine eigene Wahrheit - sie muss nur ehrlich und klar definiert werden.
| #4 von: Sarestro Forenbesucher Posts: 316

Verfasst am 12.03.2009 um 23:44 Uhr
| in gedenken an die missverstandene und verlorene seele von tim k. ... und auch an die die durch seine tat umkommen mussten...
Meinungen sind wie Hoden, je Stärker man hinein tritt umso egaler ist wie viele man hat
| #3 von: Shaldy Forumsupporter Posts: 2232

Verfasst am 12.03.2009 um 23:22 Uhr
| ich hab mir jetzt grade die ersten 5-6 beiträge durchgelesen und werde hier auch sicher nichtmehr hineinschauen... das tut einem echt so leid, wenn man das alles ließt
euch allen natürlich viel kraft, weiter zu machen und auch viel kraft, die trennung eines geliebten menschen zu akzeptieren...aber ich sag immer: man sollte nicht darum trauern, das dieser mensch gegangen ist, sondern sich daran erfreuen, das der mensch da war und man teil haben konnte an seinem leben...
mein vater ist unerwartet am 20.01.09 im alter von 42 verstorben... ... ... ich spare mir an der stelle die worte...
Flying in on the wings of destruction, with freedom in our eyes!
| #2 von: marIuß God of Noob's Posts: 25
Verfasst am 12.03.2009 um 22:11 Uhr
| Mein Beileid an alle..Ich kann mir nur annähernd vorstellen, wie weh so etwas tun kann. Ich hab es nur "noch" nicht am eigenen Leibe miterleben müssen. | #1 von: teqilla EF Team Posts: 2017

Verfasst am 12.03.2009 um 18:28 Uhr
| Loslassen ist nicht einfach.
Es ist die härteste Prüfung, der sich jeder Mensch zu irgendeinem Zeitpunkt seines Lebens stellen muss.
Einen geliebten Menschen im Tode los zu lassen, ist das schwierigste Loslassen,
denn über einen langen Zeitraum gäbe es noch so viel zu sagen und zu fragen, wo nur noch Schweigen und Leere ist.
Doch alles im irdischen Dasein hat seine eigene Zeit.
Da gibt es Zeiten der Freude und der Liebe.
Zeiten der Stille und der Sorge.
Zeiten des Schmerzes und des Leides und
Zeiten der Trauer und des endgültigen, hellen Lichtes.
Was bleibt ist die Liebe und die dankbare Erinnerung.
Einen Menschen zu verlieren, ist mit unermesslich viel Trauer, Ohnmacht und Hilflosigkeit verbunden.
Es schein so unbegreiflich, mit diesem Menschen in diesem Leben nie mehr zusammen sein dürfen.
Und doch wird der Mensch, in Erinnerung durch die vielen gemeinsamen Erlebnisse, für immer mit
der ganzen Familie, mit Freunden und Bekannten verbunden sein.
Ich wünsche allen Trauernden auf dem Weg des Abschiednehmens viel Kraft, Mut und Hoffnung- sowie das Verständnis und die liebe der Umgebung.
Neugierig sein auf alles Schöne und Unbekannte in der Welt
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