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Spinatnocken - Sündhaft gut



(06.02.2012) Kinderleicht zu kochen, gesund und köstlich:
Spinatnocken aus Südtirol

"Priesterwürger" oder "Gnocchi gnudi" - die Bezeichnungen variieren, doch lecker und gesund sind die "Spinatnocken" immer.

Diese Klößchen schmecken so hervorragend, dass man gar nicht genug davon bekommen kann. Offenbar wussten sich nicht einmal kirchliche Würdenträger bei diesen Leckerbissen zu mäßigen.
Vielleicht hat das den kleinen, herzhaften Spinatknödeln ihren Namen „Priesterwürger“ (Strangolapreti) eingebracht, wie sie in einigen Regionen Norditaliens heißen.

Mancherorts sind sie auch als Gnocchi gnudi – nackte Nocken – bekannt. Denn fast ohne alles, nur mit ein wenig Salbeibutter und Parmesan, schmecken sie einfach am besten. Sogar Kinder, die häufig eher skeptisch gegenüber Spinat sind, können da nicht widerstehen. Und gesund sind die Klößchen auch noch!
Spinat punktet bei Folsäure, Kalzium und Vitamin E, der Käse liefert ebenfalls Kalzium – prima für starke Knochen.

Das brauchen Sie für die Spinatnocken


* 450 g fein gehackter Tiefkühl-Spinat,

* 1 Bund Petersilie

* 250 g weicher Ricotta

* 2 Eier

* 100 g frisch geriebener Pecorino

* ca. 200 g Mehl

* 2 EL Butter

* 1 EL Olivenöl

* Salz, Pfeffer, Muskat, Salbeiblätter

Zuerst die Petersilie waschen, trocken schütteln und anschließend die Blättchen klein hacken.

Den Spinat sollte man am besten schon morgens aus dem Tiefkühler geholt haben, denn zum Auftauen braucht das Gemüse ein wenig Zeit. Dafür den Spinat aus der Packung nehmen und in ein Sieb geben.
So kann das enthaltene Wasser beim Auftauen abtropfen.
Jetzt wird der Ricotta mit den Eiern und dem geriebenen Pecorino verrührt.

Danach kommen der ausgedrückte Spinat, die Petersilie und das Mehl unter die Käsemasse. Nur so viel Mehl verwenden, dass die Masse weich, aber noch formbar bleibt.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken

Reichlich Wasser in einem großen Topf erhitzen.

Und schon mal ein paar Klößchen mit zwei Teelöffeln formen.
Dazu braucht's ein bisschen Übung.

Die fertigen Klößchen auf ein mit Mehl bestäubtes Brett setzen.
Wenn alle Nocken fertig sind, kommen sie in siedendes Wasser.

Etwa zehn Minuten garen, nicht kochen.
Wenn die Gnocchi oben schwimmen, mit der Schaumkelle abschöpfen.

Nun Butter mit dem Öl warm werden lassen. Das Öl verhindert, dass die Butter zu schnell verbrennt.
Salbeiblätter leicht darin anbraten.

Dann Gnocchi in tiefe Teller füllen, mit Salbeibutter beträufeln – und genießen!
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