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Religion » Warum glaubt ihr nicht an Gott?
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Diskussions-Beitrag:
Lifthrasir
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Posts: 654



Verfasst am 24.11.2008 um 16:19 Uhr

Hallo Forumsteilnehmer,

Oft wird gefragt, glaubt ihr an Gott?

In Threads zu diesem Thema lese ich oft auch Beiträge, die von dem "Nicht an Gott glauben" erzählen.

Mich hegt schon lange ein Gedanke, ein Buch zu diesem Thema zu schreiben, doch Diskussionen, die ich geführt habe und die bestimmt guten Stoff dazu liefern würden, bleiben leider oft nur bruchstückhaft in meinem Gedächnis und ich habe auch nicht immer ein Aufnahmegerät dabei.

Es gibt viele Forumsteilnehmer, die gute Argumente gegen den Glauben an Gott haben. Für mich wäre es genau die Herausforderung und würde es genau den Stoff bringen, den ich benötige.

Daher bitte ich alle Contra Eingestellten zum Thema "Glaube an Gott" hier zu posten und ich werde versuchen eure Ansichten zu verarbeiten und Gegenargumente zu finden!

Danke für eure Mithilfe!

Gruß Lifthrasir

Es ist besser, eine einzige Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. - Konfuzius -

Kommentare:
#675 von:
Lifthrasir
Forenkenner
Posts: 654



Verfasst am 12.05.2013 um 05:54 Uhr

Hallo Nexon,

Danke für Deine Erklärung!

Ich kann Dich verstehen, ich kann verstehen was Du ausdrücken willst. Dein Nichtglauben basiert nach meinen Erfahrungen und Ansichten auf einer bestimmten Vorstellung von Gott.
Diese Vorstellung von Gott, die auf dogmatischen Zwängen aufbaut (Gebote, Gleichungen - Dogmen wie ein frommer Christ zu leben hat) bekommen wir schon mit der Muttermilch eingehämmert. Gerade habe ich noch einen Beitrag in einem anderen Forum geschrieben, dort ging es um ein ähnliches Thema.

Wir stellen uns alle irgendwie Gott als ein überirdisches allmächtiges Wesen vor, der uns Gebote vorgibt, an die wir uns zu halten haben, Leben wir Gottgefällig, werden wir dafür belohnt und kommen in den Himmel. Verstoßen wir gegen die Gebote, werden wir bestraft und landen in der Hölle. Jesus predigte die Nächstenliebe, liebe deine Feinde, wenn dich jemand auf die linke Wange schlägt, halte ihm die rechte Wange hin --- so und so ähnlich.
Diese Dogmen der christlichen Lehre unterwerfen uns einem Zwang, einem Zwang unseren Nächsten zu lieben, obwohl es ein Arschloch ist. Wenn wir diesem Zwang nicht folgen, sind wir unten durch.
Diese Vorstellung von Gott als ein gebietendes überirdisches Wesen schreit auf der anderen Seite auch nach dem Ausgleich - dem Regeln der Lebensumstände. Wenn ich Gott anbete, dann soll er mir aber auch ein Leben präsentieren, das es wert ist zu Leben und Gott anzubeten. Bitte ich um Hilfe, bekomme keine, welchen Grund sollte ich dann der Fairness halber haben den Geboten zu folgen?

Ich kann Dich verstehen, Geben und Nehmen. Eine Vorstellung, eine Erwartungshaltung die sich aus den dogmatischen Zwängen heraus entwickelt. Erst die Befreiung, der Ausbruch aus diesen dogmatischen Zwängen befreit von Allem - aber bitte konsequent aus allem...

...was meine ich damit? Ich möchte es an dem Beispiel der Nächstenliebe erklären. Mit dem Zwang meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst, wird die logisch daraus folgende Erwartungshaltung - wenn ich meinen Nächsten lieben soll wie mich selbst, dann hat auch mein Nächster auch mich zu lieben wie sich selbst - entwickelt.
Wenn ich gebe, dann hat mir der andere gefälligst auch zu geben - Geben wird zum Zwang aus dem Nehmen und umgekehrt. Dieser Zwang, dieses Dogma erzwingt aus der Logik des Ausgleiches einen neuen Zwang. Dabei ist durch das überirdische Wesen, die Gottheit, eine ständige Kontrolle vorhanden, das bedeutet die Erfüllung der Zwänge unterliegt ständiger Kontrolle - Befolgen wird belohnt - Verstoß wird bestraft.

Der Ausbruch, die Befreiung aus diesem Zwang, aus den Dogmen ist aber konsequent logisch, das ich selber auch keine Erwartungen mehr hege.
Was bedeutet das wirklich? Ich habe mich für ein Leben mit dem Glauben an Gott entschieden. Dabei habe ich mich von den christlichen Zwängen und Dogmen befreit, mit allen Konsequenzen. Gott ist für mich kein überirdisches Wesen, das ich um Hilfe bitten kann, wenn es mir dreckig geht. Nein - Gott ist ALLES was ist, um mit dem Gedanken an Gott besser nach menschlichen Maßstäben und Verständnis umzugehen, personifiziere ich Gott auch, doch bin ich mir bewusst, dass diese Personifizierung nur in meiner Vorstellung eine Hilfe ist, aber nicht der Existenz Gottes entsprechen kann, wenn ich mich konsequent für die Freiheit - für die Befreiung von den eingeimpften christlichen Dogmen - entscheide.

Verstehst Du? Entscheide ich mich für eine absolute Freiheit, darf ich aus der konsequenten Fairness den Gottglauben nicht an Erwartungen verknüpfen, an Erwartungen, das mir Gott verdammt noch mal zu helfen hat, wenn es mir dreckig geht, wenn ich um Hilfe bitte.

Ich habe mich für die Freiheit entschieden. Ich übernehme für mein Leben selbst die volle Verantwortung. Wenn mir an meinem Leben etwas nicht gefällt, dann bin nur ich in der Lage selbst etwas daran zu verändern. Gefällt mir etwas nicht, muss ich mir eine Veränderung erarbeiten.
Fehlt mir Geld um mir ein Auto zu kaufen, dann muss ich dafür arbeiten! Das ist eine faire und konsequente Handlung aus der Entscheidung zur Freiheit. Unfair - unkonsequent wäre es, wenn ich dann Gott um einen Lottogewinn bitte, gewinne ich dann nicht im Lotto, gibt es keinen Gott.

Ich lebe und entscheide frei ohne jeden Zwang und ohne jedes Dogma. Meine Moral? Ist die Ehrlichkeit. Meine Moral in meinen Handlungen - ist meine Ehrlichkeit zu mir selbst in Bezug auf die goldene Regel: "Das was du nicht willst was andere Menschen die antun, das tue auch du nicht anderen Menschen an."

Ich will nicht das andere Menschen etwas von mir erwarten - erwarte ich nichts von anderen Menschen.
Ich will nicht jedes Arschloch als meinen Nächsten lieben - gestehe ich anderen Menschen zu, mich als Arschloch anzusehen und mich nicht zu lieben - die Bewertung muss natürlich begründet werden, so wie ich meine Bewertung begründen kann.
Möchte ich nicht jeden Menschen etwas geben müssen, erwarte ich auch nicht das mir jemand etwas gibt.
Möchte ich nicht mit dem Zwang belegt werden, wenn mir jemand etwas gibt, das ich etwas zurück geben muss, erwarte ich diesen Zwang auch nicht von Menschen denen ich etwas gebe.

Ich habe mich für ein Leben mit Gott entschieden, weil ich aus der Sicht der absoluten Freiheit keine Erwartungen an Gott stelle und mein Leben mit Gott sinnvoller für mich ist. Warum sinnvoller? Ich kann mich in der Freiheit auch für ein Leben ohne Gott entscheiden, doch was ist dann das Leben an für sich? Schau was die Wissenschaft daraus macht. In der Quantenphysik wird die Masse als Illusion definiert, die sich erst mit dem Betrachten manifestiert (Higgs-Bosen lässt grüßen).
Soll mein Leben lediglich eine Illusion sein? Warum lebe ich dann? Eine Illusion? Nein danke - mit Gott entfällt die Illusion, mit Gott bekommt mein Leben einen wirklichen Sinn.

Mit dem Glauben an Gott wandelt sich mein Leben von der illusionistischen These aus der Quantenphysik in ein Leben, das es wert ist erfahren zu werden, an dem es wert ist selbst zu arbeiten - so das ich zufrieden bin.

Darum glaube ich an Gott - aber nicht an das der christlichen Vorstellung entsprechende überirdische Gebote verteilende Wesen, wie es in der Bibel beschreiben wird...

...so wird Gott zu einem Freund, der bestimmt nicht unbedeutend ist, sondern mit dem ich alle schönen Momente im leben teilen kann, auch wenn ich scheinbar alleine bin - ist das nicht lebens-wert und sinn-voll?

Es ist besser, eine einzige Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. - Konfuzius -

#674 von:
Nexon
Noob
Posts: 6

Verfasst am 11.05.2013 um 23:59 Uhr

Nun Ich meine das so, Gott ist nicht da, da hat irdwann einer dies und das gesagt und das geht um die welt. Ich bin aber einer der nicht an Gott glaubt oder die Vorstellungen das dieses oder sowas gibt ist einfach nicht möglich. Es gibt nun so eine macht nicht und wird es auch nicht. darum sage ich Gott ist Irrelewant.

Gut ein paar denken das es anderes wäre aber gibts dafür beweise? nein nicht wirlich. Oder wenn du Probleme hast ob der Gott dir hilft. Nein das tut er nicht denn er Exestiert einfach nicht. Probleme kann man beheben in denn man daran arbeitet. aber eine Überirdische macht...das schliesse ich vollkommen aus. Darum sag ich Gott ist für mich Irrelewant.
#673 von:
Lifthrasir
Forenkenner
Posts: 654



Verfasst am 11.05.2013 um 16:55 Uhr

Hallo Nexon,

Du sagst Gott ist irrelevant - was meinst Du damit? Wenn ich den Begriff "irrelevant" nach der allgemein gültigen Bedeutung einsetze, so sagt Dein Satz aus, das Gott unbedeutend ist. Ein Ausspruch, der viele Sichtweisen zulässt, aber keine Aussage darüber macht, ob Du an Gott glaubst oder nicht und warum.

Wer an Gott glaubt, für den ist Gott bestimmt nicht unbedeutend und wer nicht an Gott glaubt, der muss nicht aussagen das Gott unbedeutend wäre, denn damit gibt er seinem Nichtglauben keine Basis...

...ich habe mich für ein Leben mit Gott entschieden, nicht weil ich Gott als Hilfe oder Halt brauche, sondern weil ein Leben mit dem Glauben an Gott nicht unbedeutend und irrelevant ist, sondern ein Wunder für sich, das es wert ist zu leben.

Es ist besser, eine einzige Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. - Konfuzius -

#672 von:
Nexon
Noob
Posts: 6

Verfasst am 09.05.2013 um 10:32 Uhr

Gott ist irrelewant.
#671 von:
Hubert Fahr

Verfasst am 27.04.2013 um 19:45 Uhr

Auch die Geld verdienenden Kirchenangehörigen erziehen nicht zum Glauben, sondern zur Ausnützung der Existenz Gottes zum Zwecke der Geldeinnahme, um erwerben zu können, was man so erwerben muss, damit man sich wohlfühlt.

Der Glaube kann als Nebenprodukt dabei entstehen, er muss es aber nicht.

Insbesondere, die Tatsache, dass wenn Gott gerne hätte, dass sie aus der Glaubensüberzeugung heraus, sich von der Organisation distanzieren, machen sie das oftmals nicht, weil es mit Unannehmlichkeiten verbunden ist.
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Logisch, dass so kein echter Glaube entstehen kann.
Das ist so ein Teil der Kirchenideologie, der einfach nicht stimmt.

Glauben und Wissen von Gott entsteht irgendwann im Leben durch die Zuwendung Gottes direkt zu dir hin.
Es kann ganz zaghaft sein, es kann aber auch mit so einer Wucht kommen, dass du baff bist.

Nach diesem Ereignis kannst du dich dann mit allen Heiligen Schriften der Welt beschäftigen und du wirst erkennen, was jede Religionsgemeinschaft falsch macht und was nicht.

Ich bin halt konvertiert, weil ich einer lieben Frau, die Möglichkeit der kirchlichen Heirat nicht von vornherein durch die Mitgliedschaft bei den in dieser Beziehung gnadenlosen Katholischen verunmöglichen wollte.
#670 von:
Turbohesse
Pro-Poster
Posts: 1145



Verfasst am 27.04.2013 um 16:34 Uhr

Hubert ich höre da ein klares - schwarz weiß - denken heraus. Wenn jemand diesen Glauben nicht hat - lebt oder ähnliches bedeutet es gleichzeitig er wurde ohne oder gar gegen ihn erzogen. Damit muss ich sagen liegst du gewaltig falsch. Als Beispiel führe ich mich auf. Meine Mutter war recht katholisch ich bin getauft, zur komm----- gegangen und durfte 7 Jahre ein katholisch geführtes Internat besuchen. Firmung etc habe ich auch erlebt aber zu keinem zeitpunkt würde ich von einem glauben an Gott sprechen. Vielmehr ist die Gemeinschaft mitunter mit sehr netten oder interessanten Leuten wichtig gewesen.
Mich zur Kirche oder zu etwas höherem zu erziehen haben viele versucht und alle sind gescheitert. Für mich stellt nach reiflicher Beobachtung nur ein Ventil oder besser gesagt eine Flucht aus der eigenen Realität dar. Die Gebote dienen des wahrens der gesellschaftlichen Ordnung und dem knüpfen einer Gemeinschaft (Gemeinde ?!?).
Anders ausgedrückt ist Glaube eher das geleitet werden von anderen - nicht von etwas anderem.

Du sprichst auch von Meditation - hier findest du ein fast vergessenes Werkzeug in der heutigen schnelllebigen Zeit wodurch du entspannen kannst. Dies hat auchnichts mit glauben wie ich finde zu tun sondern ist wenn man so will ,,wellness" für die Seele ^^ Das ist als würdest du ein Schlammbad als göttliche Gabe darstellen und wo ich das schreibe ahne ich was ich gleich dazu gesagt bekomme...... Ja alles ist von Gott geschaffen, wers glaubt...sei selig, ich glaube es nicht. ; -)

Fortschritt ist nur möglich indem man intelligent gegen die Regeln verstößt ________________________________________ _______________________________________ Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen

#669 von:
Hubert Fahr

Verfasst am 27.04.2013 um 15:42 Uhr

Turbohesse,

du hast recht, so wie du schreibst.

Um es mit deinen Worten weiter zu formulieren:

Alle Religionen liegen falsch, weil sie ihr Gelerntes nicht miteinander abgleichen, das Falschgelernte danach berichtigen und das Verglichene gemeinsam für richtig Erkannte als gemeinsame Errungenschaft für heilig erachten.

Das würde dann allen Menschen Gesetze offenbaren, nach denen niemand geschädigt wird.

Das würde den Menschen Leben, Arbeiten und Meditieren zugänglich machen, das ihnen nicht schaden würde.

Ich habe viele dieser Schriften und Techniken sehr eindringlich studiert.
Ich habe mich dem Gebet und der Meditation gewidmet, bis ich das Paradies unabhängig von meinem Körper kennenlernen durfte.

Wenn ich aber diese Aussage mache, finden sich einige Leute, die entweder neidisch sind, sich für klüger erachten, es aber leider nicht sind, ihr Leben zu lange an falschen Ideologien ausrichteten ..., die versuchen, wenn sich die Gelegenheit bietet, zu beweisen, dass dieses Wissen nicht sein kann, dass so ein Wissen in Richtung übersteigertes Fantasieren, Wahnsinn, ... tendiert.
Wenn es ihnen gerade genehm ist, schweigen sie mitleidsvoll, packt man sie aber an ihrer Seele und weist sie auf ihr Verhalten hin, können sie oft nicht mehr schweigen und aus ihnen kommen viele Worte heraus, die sich auf sie selber beziehen, aber mit mir nichts zu tun haben, so sehr sie auch versuchen, den Beweis zu erbringen, dass es doch so sein muss.

Bei mir stoßen sie auf Schwierigkeiten, weil hinter mir sich tatsächlich die Kraft und Hilfe Gottes befindet.
Ich vermute, dass sie früher andere Menschen trafen, die sie psychologisch intensiv darin schulten, alle Menschen, die etwas von Gott, Paradies, ... erzählen, sogleich unter >Unmöglich, Wahnsinn, Unbeweisbar-für-einen-alleine-und-für-die-Menschen , ...< einzuordnen.

Von Geburt an machte man mich zu einem Katholiken.
Wegen der Unzulässigkeit mehrmaligen Heiratens konvertierte ich mit etwa 40 Jahren zu den Evangelischen, welche aber auch nicht das Nonplusultra darstellen.
#668 von:
Turbohesse
Pro-Poster
Posts: 1145



Verfasst am 27.04.2013 um 14:30 Uhr

@ Lifthrasir

Super Feststellung =)

@ Hubert

Du sprichst immer von Gott und dergleichen. Gehörst du einer Religion an oder entspringt das deiner ..fantasie"? Ich persönlich glaube nämlich, dass nicht eine Religion der Erde mit ihren Erlösern richtig liegt, wie auch wenn sie ja von Menschen ins Leben gerufen wurden.

Fortschritt ist nur möglich indem man intelligent gegen die Regeln verstößt ________________________________________ _______________________________________ Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen

#667 von:
Lifthrasir
Forenkenner
Posts: 654



Verfasst am 27.04.2013 um 13:31 Uhr

Und das unter der Zahl des Tieres geschrieben - na wenn das nicht mal ein ehrliches gottgewolltes Omen ist...



Es ist besser, eine einzige Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. - Konfuzius -

#666 von:
Hubert Fahr

Verfasst am 27.04.2013 um 13:03 Uhr

Hunter Rose und ich sind plötzlich die besten Freunde geworden.

Wir verstehen uns nun bestens.

Jeder ist so, wie er ist und darf es auch sein.

So sollte zwischen allen Menschen die Nächstenliebe herrschen.

Ich kann jetzt frohen Mutes in die Welt hinaus gehen und anderen Menschen das Gute nahebringen.

Hunter Rose wird auch das Gute machen, da hege ich nun keine Zweifel mehr daran.
#665 von:
Hunter Rose
Freak
Posts: 3349



Verfasst am 27.04.2013 um 12:07 Uhr

@Hubert Fahr: Hunter Rose,
es zeugt von der Charakterstärke eines Mannes, wenn er eingesteht, dass er entweder nicht zum Teufel selbst werden möchte und auch nicht seine Stelle einnehmen will oder wenn er eingesteht, dass er eines von beiden gerne werden oder sein würde, bzw. dass er zur Beantwortung der Frage zurzeit nicht fähig ist.


Ich habe bereits in diesem und auch im Thread "Gerichtsverhandlung im TV" mehr als nur zwischen den Zeilen angedeutet, dass ich Atheist, bzw. vielmehr Agnostiker bin.
Ich kann mich durchaus mit der Idee eines "goettlichen Prinzips", so wie Litfthrasir es beschreiben hat, anfreunden. Daran glaube ich zwar auch nicht, aber es leuchtet mir durchaus ein, dass dem so sein koennte.

Woran ich nicht glaube, ist der Gott, so wie ihn die Bibel ihn beschreibt. Mit all seinen drakonischen Strafen, wenn du nicht kuschst, dann undsoweiterpunktbindestrich. Der ganze unertraegliche Sermon eben, der von Menschen gemacht ist, um andere Menschen bei der Stange zu halten.

Nun ueberlegen wir mal ganz logisch: wenn ich nicht an diesen biblischen Gott glaube, dann existiert fuer mich ebenso kein Teufel, der ich entweder sein koennte oder dessen Platz ich begehre.

Um in deiner Dogmatik etwas lockerer zu werden, runtezufahren und nicht andauernd mit irgendwelchen 10 Geboten und einem himmlischen Strafregister aufzufahren, empfehle ich dir das Buch:
Gott bewahre.
Demnach gab Gott nur ein Gebot aus: "Seid lieb". Der Rest wurde von Moses auf die Tafeln gepfuscht und das Unglueck nahm seinen Lauf.

Sieh es locker und sei lieb.

“Ich hol den scheiß Blinddarm einfach raus!”

#664 von:
teqilla
EF Team
Posts: 2189



Verfasst am 13.04.2013 um 12:11 Uhr

"aber würde es gott geben dann hätte er mir nicht meine mutter genommen..."

Hat Gott dir deine Mutter genommen, oder eine Krankheit, ein Unfall oder ähnliches ?

"würde es gott geben dann würde die welt net so grausam sein...."

Ist Gott so grausam, oder die Menschen die diese Welt bevölkern ?

Neugierig sein auf alles Schöne und Unbekannte in der Welt

#663 von:
Hubert Fahr

Verfasst am 10.04.2013 um 21:05 Uhr

Sexy_Janine,

ich habe nicht mit deiner Mutter geredet, weil ich weder dich noch sie damals kannte.
Falls ich zu Lebzeiten auf Erden wieder mal ins Partadies darf, werde ich aber versuchen sie ausfindig zu machen, wenn das möglich ist.
Ich bin mir aber jetzt ganz sicher, dass sie dort sein wird, weil sie hier auf der Erde so viel Leiden musste.
Da wurden ihr bestimmt alle Sünden vergeben.
#662 von:
Wollaender
Noob
Posts: 18

Verfasst am 09.04.2013 um 10:43 Uhr

Sicher gibt es einen Gott, der ist für die die an das göttliche Glauben und sich an die Gebote der Göttlichkeit haltem.
Für mache gibt es nur noch Götter.Wie Herr Zuckerberg.Sie huldigen Facebook und Google und Amazone, Zarlando,What App, McDoof, und allen andern.
Das ist der neue Glaube
#661 von:
Hubert Fahr

Verfasst am 09.04.2013 um 10:24 Uhr

Sexy_Janine,

du weißt gar nicht viel von Gott und dem Paradies.
Jetzt erkläre ich dir mal, was es damit auf sich hat.
Die Welt, in der wir uns hier befinden, hat nichts mit dem Paradies, dem Reich Gottes und Gott selber zu tun, außer dass Gott sie schuf, den Menschen im Fleisch groß werden und sterben lässt.
Dazu lässt er den Menschen ihren freien Willen, wie sie das machen sollen oder nicht.
Nach dem Tod, manche Menschen sehen den Tod gar nicht, sondern gehen von dem Leben in das Leben nach dem Tod über, kommt jeder, ob er will oder nicht, ob er seine Verbrechen und Sünden bereut hat oder nicht, in den Bereich, in dem sich entscheidet, ob er mitsamt seiner Seele restlos vernichtet wird oder ob er das ewige Leben im Paradies haben darf.
Dieser Körper aus Fleisch, Blut, Knochen, Chemie und Physik ist nur für maximal 120 Jahre gedacht, vorgesehen und bestimmt. Ein paar Tage mehr oder weniger hinzu sind sozusagen bedeutungslos, obwohl sich während dieser Zeit noch alles in Bezug auf das ewige Leben bekommen oder nicht entscheiden kann.
Das ewige Leben spielt sich immer in einem Bereich ab, welcher der Wissenschaft, den Ungläubigen, den Unwissenden und gewöhnlichen Menschen nicht zugänglich ist, damit nicht jeder legal und illegal handelnde Gesetzesbrecher, das Hauptgesetzeswerk sind die Zehn Gebote, in das Paradies kommen kann und dort wieder nur bösen Unfug treibt und somit das Paradies zur Erde umformen könnte.
Gott hat dir doch gar nicht deine Mutter genommen, sondern das Fleisch, in dem sich der Geist deiner Mutter aufhielt, wurde zerstört. Entweder auf natürliche Art und Weise durch Verschleiß, Abnutzung, Alterung oder auf widernatürliche Art und Weise durch ärztliche Manipulation, Maschineneinwirkung oder das eigene Fehlverhalten deiner Mutter.
Gott ist daran nur insofern schuld, dass er das Leben der Menschen auf 120 Jahre begrenzt hat. Das hat er doch deswegen gemacht, weil er die Bösen von den Guten trennen musste.
Das stimmt alles, was ich schreibe. Du kannst mir das ruhig glauben, weil ich bereits mehrfach Einblick in das Paradies bekam.
Deine Mutter habe ich optisch nicht wahrgenommen. Gefühlsmäßig könnte ich mir aber vorstellen, dass sie dort sein dürfte, falls dein ganzes Problem nicht nur ein Produkt deiner Fantasie ist, weil deine innige Beziehung zu deiner Mutter darauf hindeutet.
So intensiv möchte ich mich noch nicht im Paradies umsehen, dass ich dir mit Sicherheit mitteilen kann, dass ich mit ihr über dich geredet habe, weil es sich mit dem Paradies ähnlich wie mit einem Rausch verhält. Wenn du das optimale Gefühl des Rausches erlebst, wünscht du dir, dass es immer so bleiben sollte.
Meine Zeit auf der Erde hängt auch davon ab, dass ich mich noch nicht restlos für den Abschied von der Erde entschieden habe.
Trachte doch einfach nur nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, dann wird dir alles zufallen, wessen du bedarfst, wonach die Heiden trachten!

Wenn die Menschen dich quälen, wende dich mal direkt an mich, dann helfe ich dir weiter.
Die Welt ist nicht grausam, sie ist bunt, aber wenn du grausam, im Sinne von Schmerzen-Haben, weil du dich falsch verhalten hast oder verhältst, meinst, stimmt das schon, wenn man mit Welt das Verhalten der Menschen untereinander hauptsächlich meint.
Wenn du nicht genau weißt, wie du dich verhalten sollst, damit du keine Schmerzen hast, darfst du dich auch direkt an mich wenden.
In Bezug auf Geburtsschmerzen oder Schmerzen infolge einer Körperdeformation wende dich aber eventuell zuerst mal an einen Arzt, wenn du nicht selber damit zurecht kommst, dann kannst du dich wieder an mich zur Beratung wenden.
#660 von:
Lifthrasir
Forenkenner
Posts: 654



Verfasst am 09.04.2013 um 03:49 Uhr

Hallo sexy_Janie

Ich weiß nicht durch welchen Umstand Du Deine Mutter verloren hast, doch bin ich der Meinung, dass alle Umstände, denen wir begegnen nicht auf Handlungen von Gott basieren.

Als erstes möchte ich sagen, dass ich nicht an eine Form eines Gottes glaube, wie er in den verschiedenen Religionen dargestellt wird, also nicht an einen Sünden strafenden Gott, nicht an einen gottgefälligen Leben lobenden Gott, nicht an einen lieben und guten Gott und einen bösen Teufel --- an all diese Märchengestalten glaube ich nicht. Für mich ist Gott etwas und ganz anders...

...Gott ist für mich ALLES WAS IST.

Aus dieser Ansicht heraus bin ich durch meine Erfahrungen im Leben zu der Meinung gekommen, das alles was wir auf der Welt vorfinden, mehr oder weniger aus unseren eigenen Handlungen entstanden ist und entsteht. Damit meine ich nicht speziellen persönlichen Handlungen, sondern die Handlungen der Gesamtheit der Menschheit.
Wie es auf unserer Mutter Erde zurzeit aussieht ist nicht das Werk eines Gottes, sondern das Werk aller Menschen über die Geschichte der Menschheit hinweg. Gott hat keine Panzer, Raketen und Massenvernichtungswaffen erfunden --- das ist Menschenswerk - ebenso wie deren Benutzung.
Das es so auf Mutter Erde aussieht, wie es aussieht --- ist das Machwerk der Menschen, die ihre persönliche Bereicherung über das Wohl anderer Menschen stellen. Je höher die Machtposition der Menschen, desto umfangreicher die Konsequenzen der aus Gier getriebenen Handlungen.

Der "Kleine Mann" hat nicht die Macht der Großen Bosse, doch wenn der kleine Mann an Stelle der großen Bosse stehen würde --- würde der kleine Mann nicht anders handeln als die großen Bosse jetzt handeln. Der Mensch ist getrieben von unersättlicher Gier nach Mehr - warum?
Das sollte sich jeder Mensch selber fragen, ehrlich mit sich selbst zu Gericht ziehen --- und nicht irgendeinen Gott oder Teufel dafür verantwortlich machen.

Warum ist es auf der Welt so schlimm? Weil die Menschen unehrlich sind...

...nicht weil Gott es so will oder nicht eingreift.


Würde es wirklich einen Gott, wie zum Beispiel dem aus der Bibel geben, wäre ein Gott lediglich ein allmächtiger Diktator, der dem Menschen als seinen Untertan und Sklaven, seinen Willen aufzwängen würde.
Doch Gott nach meinen Erfahrungen zwängt dem Menschen keinen Willen auf, sondern der Mensch hat seine absolute Freiheit - die der Mensch auch nutzt und seine Umwelt selber gestaltet - in EIGENVERANTWORTUNG - die er aber mit dem Resultat der Konsequenzen dann gerne auf einen dubiosen Gott abschiebt.

Da Gott ALLES ist, kann Gott kein bestimmt gerichteter Wille sein, denn wenn das so wäre, wäre Gott NICHT Alles und somit wäre Gott auch kein Gott, sondern lediglich ein übermenschliches Wesen, das dann dem Menschen seinen diktatorischen Willen aufzwingen könnte - wie es dann mit uns Menschen bestellt wäre, möchte ich gar nicht wissen, denn ich sehe wie der Mensch teilweise als Diktator handelt...

...andere niedrige erscheinende Wesen UND selbst Menschen be-handelt

Es ist besser, eine einzige Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. - Konfuzius -

#659 von:
sexy_Janine
Noob
Posts: 1

Verfasst am 08.04.2013 um 21:23 Uhr

sorry
aber würde es gott geben dann hätte er mir nicht meine mutter genommen...
würde es gott geben dann würde die welt net so grausam sein....
würde es gott geben dann wäre vieles anders denke ick....
könnte jetzt noch so ewig weiter gehen...

sexy_Janine
#658 von:
Hubert Fahr

Verfasst am 18.03.2013 um 06:00 Uhr

Ich bin nicht der Meinung, dass ich ausfällig bin.
Fällig für das Aus. Fällig in das Aus. Weder fällt mir etwas aus noch falle ich in das Aus.
Meinst du mit ausfällig, dass ich mir erlaube, die wohldurchdachte Wahrheit gerne zu verkünden und dadurch Irrende bewegen könnte, dass sie an ihrem Verhalten etwas ändern?
Das ist doch nicht schlimm oder doch?
-Wenn die Nichtsnutze der Menschheit zur Raison gebracht werden?
-Wenn die Schädiger sich so benehmen, dass kein Schaden mehr entsteht?
-Wenn ich ein Schriftstück erst beendete, wenn ich mir sicher bin, dass kein unüberlegter Einwand mehr an mich herankommt?

Der Glaube ist nur für diejenigen da, die nicht wissen, dass es Gott und das Paradies gibt.
Solche wie ich brauchen nicht mehr zu glauben, weil sie wissen, dass es das Paradies gibt, da Gott ihnen das Paradies persönlich zeigte und sich offenbarte. Das schrieb ich bereits ganz zu Anfang, dass das bei mir so ist.
Die Glaubenden müssen sich noch bemühen, dass sie zu Wissenden werden können, sonst könnte doch jeder Halunke ins Paradies kommen, dann wäre es nicht mehr das Paradies, sondern die Erde oder die Hölle.
Im Übrigen sprechen wir hier weder vom Glauben noch von Beweisbarkeit, sondern wir sprechen von und über gar nichts und schreiben stattdessen nur. Das ist ein großer Unterschied.
Diejenigen, die wissen, dass es Gott gibt, schreiben nicht vom Glauben, sondern vom Wissen, was sie aber nicht extra hinzufügen müssen, sondern auch so lange verschweigen können und dürfen, bis sie danach gefragt werden, um andere nicht zu verwirren.
Ich bin der Meinung, dass wenn durch mich jemand verwirrt wird, dass derjenige mir das mitteilen soll, egal wie, dann können wir darüber reden, schreiben, ...
Alles, was ich schreibe, ist für diejenigen wissenschaftlich zu gebrauchen, die wissen, dass es Gott und das Paradies gibt, und für diejenigen, die es ahnen oder gar fast überzeugt sind.
Für die anderen auch, wenn sie es wollen; sich dafür zu interessieren, wenn nicht, dann natürlich nicht.
Das ist der freie Wille, den Gott den Menschen gegeben hat.
Religion macht nicht intolerant, sondern tolerant.
Wer Knallgeräte verherrlicht, braucht sich nicht wundern, wenn das Ziel seiner Gedanken im extremen Knall zu finden ist. Der Knall der Rakete beim Abheben, der Knall der Atombombe beim Explodieren, der Knall des Autos beim Unfall, der Knall der Waffe beim Schuss, ... An dessen Ohr ein Knall dringt, der hat auch innerlich in seiner Seele den Knall und keineswegs den friedlichen Sound. Das ist einfach nur Realität. Eine Tatsache und mehr nicht.
Diese langen Texte dienen nicht der Bekehrung, sondern dem Hinbringen zum wissentlichen Beweis der Existenz Gottes, den jeder nur für sich selber mittels Hilfe durch andere erbringen kann.
Es muss keiner den Beweis für sich selber erbringen, aber dann hat jeder letztendlich die Folge zu erleben. Diese Folge ist das Nichts, die Hölle, ... Ich will nur nicht daran schuld sein, sondern möchte die Schuld von mir weg haben und sie den Ungläubigen alleine aufbürden.
Warum sollte ich die Schuld für das Unwissen anderer auf mich nehmen. Dafür gibt es keinen Anlass.
Meine Texte sagen natürlich nichts aus, weil es geschriebene Texte sind und keine gesprochenen.
Um etwas Gesagtes von mir zu vernehmen, muss man mich schon persönlich aufsuchen, sich aufsuchen lassen, mich anrufen oder sich anrufen lassen.
Wenn jemand meine geschriebenen Texte als Geschwurbel (verworrenes Gedankengut) empfindet, dann soll derjenige doch ganz einfach schriftlich oder mündlich mich fragen, was er meint nicht richtig verstanden zu haben glaubt.
Aber sich die Mühe zu sparen, bei mir nachzufragen, und stattdessen etwas Geschriebenes als Geschwurbel zu benennen, das hat keinen Wert, weil ich daraus nicht entnehmen kann, was der andere nicht verstanden hat.
Keinem sein Ende des irdischen Lebens wird in einer natürlichen Verjüngung durch einen annähernden Lichtgeschwindigkeitsflug im Weltall vonstattengehen, egal wie laut der Knall dadurch sein wird, sondern entweder im Paradies oder sonst wo, an einem von ihm zusammenfantasierten Ort.
Das hat nichts mit bekehren (jemanden mit einem kleinen Beselchen vom Staub befreien oder den Weg zu versperren und ihn in eine andere Richtung zu drängen) zu tun, sondern wir machen hier eine wissenschaftliche Abhandlung (schriftliche Darstellung und Schlussfolgerung) konträrer Denkweisen.
#657 von:
Hunter Rose
Freak
Posts: 3349



Verfasst am 17.03.2013 um 16:18 Uhr

Amen.
Daher sprechen wir von Glauben und nicht von Beweisbarkeit.
Deine ausufernden Aufuehrungen sind ja ganz lustig zu lesen, aber sie sind wissenschaftlich nicht zu gebrauchen.
Wie gesagt, daher heisst es Glauben.

Der an einen Urknall Glaubende hat einen Knall.....Ein Knall ist schon ein Synonym für eine seelische Abartigkeit.

Daran laesst sich prima erkennen, wie intolerant Religion doch macht. Halleluja.
Ich werfe niemandem vor, wenn er/sie an Gott/Allah/Shiva usw. glaubt, aber dann moege er doch bitte fuer sich daran glauben und mich nicht versuchen zu bekehren, indem er/sie lange Texte verfassen, die inhaltlich nicht das Geringste aussagen, sondern lediglich verdrehtes Geschwurbel sind.

Institutionalisierte Religionen sind schon Uebel genug, als dass man sich dann noch Beleidigungen auf einer Pseudo-Metaebene gefallen lassen muss.

Beim vom oben verordneten Glauben kann ich diese Intoleranz und die Ausgrenzung ja noch nachvollziehen, denn schließlich leben diese Institutionen davon, wie dieser Ausschnitt aus einer Kolumne sehr schoen darlegt:

Eine Menge Menschen fordern, dass die katholische Kirche sich gefaelligst oeffnen solle. Offenbar ist nicht allgemein bekannt, dass Kirchen nicht Orte der Oeffnung sind, sondern als Orte der Abgrenzung gegruendet wurden. Eine Abgrenzung gegen Andersglaeubige. Die 'unique selling proposition' der katholischen Kirche, so nennt man in der Marketingsprache das Alleinstellungsmerkmal, weshalb ein Produkt konsumiert werden soll, ist das Paradies und die Wiederauferstehung.
Niemand ist gezwungen das Produkt zu kaufen. Ohnehin stellt sich die Frage, ob der Mensch sich einer Kirche anschliesst, um fuer Demokratie einzutreten. Strebt das Kirchenmitglied nicht vielmehr an, (durch Gott, die heilige Schrift und einige persoenliche Ansprechpartner auf Erden) gefuehrt zu werden?
Mitglieder koennen nur Katholiken sein. Katholik ist, wer sich an die Regeln des Katholizismus haelt....

Mely Kiyak in der Frankfurter Rundschau vom 16.03.2013



aber wie man als "Privatperson" derartig ausfaellig werden kann, wird mir nie aufgehen.

“Ich hol den scheiß Blinddarm einfach raus!”

#656 von:
Hubert Fahr

Verfasst am 17.03.2013 um 11:51 Uhr

Doch er ist schon wesentlich weiter, als einer der an den Urknall glaubt.
-Der an einen Urknall Glaubende hat einen Knall.
Ein Knall ist schon ein Synonym für eine seelische Abartigkeit.
Ein Knall ist ein Laut, welcher beim Schießen, Explodieren, Donnern, ... erzeugt wird.
Ein Knall weist auf Tod und Verderben hin und nicht auf das Leben in Ewigkeit.
Mit einem Knall kann sich ein Mensch zu einem Mörder machen, der das Recht auf das Leben in Ewigkeit verliert, wenn er nicht einen so starken Glauben an Gott entwickelt, dass dieser ihm die Tat vergibt.
Diejenigen, die den Urknall anbeten, beten die Physik, die Chemie, die Biologie an, aber keinesfalls Gott und sein Reich, welches sich diesen Zuständen weder unterwirft noch in diesen zum Beweisen erkennbar ist.

Die Radioteleskope lassen das ganze Universum viel kleiner oder viel größer erscheinen, als wie es ist.
Das Ziel der Raumfahrt ist die aus 95 % Kohlendioxid bestehende Marsatmosphäre. Kohlendioxid ist das Gift, das durch einen Verbrennungsknall entsteht. Dieser Knall ist typisch für Verbrennungs- und Rückstoßmotoren.

Den Mars kennt die Geschichte als einen finsteren Kriegsgott des Todes und der Unterwelt.
So etwas fühlen sich Menschen, die Gott ferne sind, zugehörig und erstreben es als vorerst höchstes Ziel des Erreichens an, während sie gleichzeitig Millionen von Menschen damit die Nahrung verweigern.

Wer Gott und das Reich Gottes für sich selber beweisen will, der muss zuerst das Reich des Teufels erkennen können.
Danach muss er aus dem Gebet heraus erkennen, was er alles mit dieser Erkenntnis erreichen kann.
Danach kann er sich Stück für Stück Gott und dem Paradies nähern.
Alles andere funktioniert nicht, weil Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott bedeutet.

Diese Jünger des Teufels wollen dem Großartigen und Schönen durch das künstliche Verkleinern, Vermüllen und Verunstalten das Großartige und Schöne wegnehmen, um den Menschen den Glauben an Gott zu erschweren, damit sie diese eventuell zu deren eigenen Jüngern machen können, die sie anbeten sollen.
Was sie ja auch tun, wenn sie gespannt auf einen Bildschirm sehen, um voller Bewunderung, das nichtsnutzige Tun der Astronauten geistig versuchen zu begünstigen.

Gott lässt sich aus dem Gegenteil der wissenschaftlichen Beweise beweisen.
Gott hat alles so gemacht, dass nur diejenigen die Existenz Gottes für sich und andere beweisen können, die sich so benahmen, dass sie es wert waren, den Beweis zu bekommen.
Das ist doch der geistige Kampf der Menschheit. Der Kampf des Teufels gegen Gott.

wolf-aus-westfalen hat genau das geschrieben, was das maximal Zulässige an Beweiskraft hat.
Alles darüber hinaus, würde den Eingang ins Paradies den legalen Mördern, Dieben, Lügnern und Betrügern öffnen, ohne dass sie bereuen und zur Achtung der Zehn Gebote gelangen müssten, wodurch aus dem Paradies die Hölle werden würde, weil sich dann auch noch Verbrecher darin befinden würden, die zwar auf Erden als geehrte und geachtete Menschen galten, aber in Wirklichkeit ihre verborgene Teufelsfratze als etwas Göttliches anpreisen konnten.
#655 von:
Hunter Rose
Freak
Posts: 3349



Verfasst am 17.03.2013 um 10:20 Uhr

Selbstverständlich gibt es einen Gott! Oder glaubt einer von euch ernsthaft, so etwas großartiges wie das Universum könne ohne eine planende – schöfende Person allein das Ergebnis eines „Urknalls“ sein?

Wieso denn nicht?
Wenn du einen Gott als Ursprungspunkt anstelle des Moments des Uknalls setzt bist auch nicht viel weiter mit deiner Erklaerung, als die Wissenschaft auch.
Allein als Beweis genuegt dies wohl nicht.
Sorry, aber das halte ich fuer eine sehr schwache Argumentation.

“Ich hol den scheiß Blinddarm einfach raus!”

#654 von:
Hubert Fahr

Verfasst am 16.03.2013 um 23:29 Uhr

Gott schuf sich selbst aus dem Nichts.
Alles, was er so in, um, unter und über sich vorfand, nahm er, um daraus das Bestmögliche zu machen.

Der Mensch nahm das bereits Gemachte an und machte daraus teilweise Gutes und teilweise Schlechtes sowie Müll und Unrat.
Müll und Unrat werden nun immer mehr, weil der Mensch noch nicht gelernt hat, sich so zu verhalten, dass Müll und Unrat nicht entstehen können oder, falls sie bereits entstanden, sich so zu verhalten, dass Müll und Unrat aus der Welt geschaffen werden.

Im Paradies gibt es keinen Müll und keinen Unrat. Deswegen befindet sich Gott dort auch hauptsächlich.

Wenn Erdlinge sich eine Welt schaffen wollen, die dem Paradies ähnelt, dann müssen sie erst mal allen Müll und Unrat restlos beseitigen.
Das ginge sehr rasch, wenn das Interesse vorhanden wäre, was aber nicht bei allen so ist.
Müll und Unrat verursachen hauptsächlich Unachtsame, Alkoholisten, Stolze und die Fans und Imitatoren von solchen.
Danke für den Wunsch eines schönen Sonntags. Ich wünsche allen ein schönes ewiges Leben.
#653 von:
wolf_aus_westfalen
Noob
Posts: 4

Verfasst am 16.03.2013 um 22:00 Uhr

Selbstverständlich gibt es einen Gott! Oder glaubt einer von euch ernsthaft, so etwas großartiges wie das Universum könne ohne eine planende – schöfende Person allein das Ergebnis eines „Urknalls“ sein? Wie kommt es denn, dass der Mensch in der Physik, der Chemie, der Biologie und in welchen naturwissenschaftlichen Disziplinen sonst noch immer wieder Gesetzmäßigkeiten entdecken und nach-vollziehen kann? Nehmen wir den Begriff des Nach-vollziehen oder besser des Nach-denkens einmal deutlich: wir vernunftsbegabten Wesen können überhaupt nur deshalb nachdenken, weil ein anderer, nämlich der Schöpfer, vor- gedacht hat.
Einen schönen Sonntag allen unabhängig davon ob sie gläubig sind oder nicht! Wolfgang.
#652 von:
Hubert Fahr

Verfasst am 19.02.2013 um 16:12 Uhr

Die Politik verwendet immer die gleiche Wortwahl, um das Leid, Elend und Unwissen der Bevölkerung mal den einen und mal den anderen in einer sozialen Gruppe zuzuordnen, aber um in Wirklichkeit nichts zu ändern.
Seit einiger Zeit suchen sie wieder Fachkräfte nach und nach, zumindest reden sie immer wieder davon in den Medien.
Sie sagen aber nicht, wofür sie die haben wollen.

Ein wenig kann man es erahnen.

Vielleicht um den Stuttgarter Bahnhof billiger zu Ende zu bringen, den eigentlich niemand wirklich braucht, außer einige Schreihälse und Schwätzer?

Oder den Berliner Flughafen zu Ende zu bringen, obwohl die Berliner doch schon von Maschinenlärm umgeben sind, wie ihr Namensvetter von Fett und Puderzucker umgeben ist?

Oder um die dritte Startbahn in München, die abgelehnt wurde, weil die Flugzeuge im Tiefflug nur wieder einige Menschen belästigen würden, doch noch zu bauen?

Oder um die jeweils 4387. Handy-, Telefon-, Strom-, Bahn-, Miet-, Zins-, Pfändungs-, Steuer-, Sozialversicherungs-, Lohn-, Medikamenten-, Zahnersatz-, Internet-, Hausnebenkosten-, Partnerschaftsvermittlungstarife, ... auf die Schnelle um 1326 weitere geschwind wechselnde zu ergänzen?

Oder um die jeweils 2986 Modelle funktionierender Computer, Fernseher, Flugzeuge, Stereoanlagen, Schiffe, Raketen, Autos, Haushaltsgeräte- und -gegenstände um die Modelle 2987 bis 3872 zu erweitern?

Oder um die Zahl der Obdachlosen mittels Wohnungsräumungen um weitere 1,5 Millionen zu steigern?

Oder um die Zahl der Überbelegten in einer Wohnung um 230 Prozent zu steigern?
Oder um eine Million Europäer mehr mit Pfuschkonstruktionen im Mund in der Form von Zahnlücken, Gaumenbügel, Frontzahnhaken, Metallbackenzähnen auszustatten, weil die gesetzliche Krankenversicherung Implantate und alles, was dazugehört, nicht bezahlt und eine Aufnahme in eine Zusatzversicherung fast nur geduldet wird, wenn die Leistung entweder nur sporadisch in Anspruch genommen wird oder aber der Beitrag so teuer ist, dass er für fast niemanden einen Sinn ergibt, diesen zu bezahlen und eben im Bedarfsfall gar kein Versicherungsschutz besteht oder die Aufnahme in die Versicherung verweigert wird, weil der Kostenausgleichsfall bald ansteht?

Oder um die Nebenkostenabrechnungen von Wohnungen so gestalten und rechtlich durchsetzen zu können, dass ein Hausverwalter immer weiter bei allen anderen abzocken darf, außer bei dem, der ihn durchschaut hat und die Nebenkostenabrechnung nachrechnet und die Berechnungsunterlagen haben möchte, welche ihm aber nicht gewährt werden, weil keine Gefahr für die Existenz des Betriebes besteht?

Oder um die Menschen, die für unbequem erklärt werden, in Psychiatrien unterzubringen, sie mittels Medikamenten an Leib und Seele zu ruinieren, einzusperren, in den Selbstmord zu treiben, sie auf Liegen festzuschnallen und zu zwangsmedikamentieren mit Erlaubnis des Gerichts, des Betreuers und eines auswärtigen Arztes?

Oder um Männer mit Gewalt- und Pornografie-Fantasien über die Medien zu Hypnotisieren und ihnen ein perverses Verhalten einzusuggerieren, damit man sie, wenn sie ihre Fantasien auf grausame Art ausleben, so lange einsperren kann, wie man will, mit Fußfesseln ausstatten darf und sie wie wilde Tiere zu halten in Erwägung ziehen kann?

Oder um solche heiklen Themen wie oben erwähnt von der Öffentlichkeit abzuschirmen?
Oder um Müllwerker, Gleisbauer, Maurer, Stadtarbeiter, ... bei Frost, Regen, Kälte mittels einer Menge Bankschulden und der Obdachlosigkeitsdrohung wie Zwangsdarbeiter halten zu können?

Oder um die 785. unnötige Operation aus Ärztelangeweile zu erfinden?

Oder um Menschen, die sich lieben, mit einem neuen Trick auseinander zu bringen, um ihr gutes Geld damit verdienen zu können?

Oder um die Zwei-Millionste-Baby-Hinrichtung zu bewerkstelligen, anstatt die sozialen Bedingungen so zu gestalten, dass die Mütter mit Freude ihre Babys zur Welt bringen können?
Oder um den Zehn-Millionsten-Mann mit einer Unterhaltsforderung und Schuldenlast so zu belasten, dass er entweder gar nicht mehr arbeiten kann und darf oder aber die Arbeitsleistung im Wert von hundert Prozent für einen Lohn von 50 Prozent erledigen muss?

Oder um hilfsbedürftige ältere Leute so lange sich alleine zu überlassen, bis diese so arg in Schwierigkeiten kommen, dass man eine Berechtigung findet, diese in Altersheime, die Psychiatrien oder das Pflegeheim einzuliefern.

Oder um die unendliche Anzahl von Selbstmördern von den Schienen wegzukratzen und vom Gebälk abzuhängen?

Oder um den 7200. Radio- oder Fernsehsender ins Leben zu rufen, um die fünfte Wiederholung einer Wiederholung für zehn Euros im Monat zu verkaufen?

Oder um den Synergie-Effekt einer vollendeten Sieben-Tage-Arbeitswoche an armen Menschen auszuprobieren?

Oder um einen weiteren Pfarrer darin zu schulen, dass er öffentlich behaupten kann, dass es entweder keinen Gott gibt oder niemand es wissen kann, außer einige wahnsinnige Fantasierende?

Oder um Leute zu haben, die einmal verkünden, dass die Industrie und Wirtschaft nur Gutes macht und das andere Mal, die Wirtschaft und Industrie mit aller Kunstfertigkeit in den Ruin treibt, ohne dass man ihnen etwas anhaben kann?

Oder um andere darin zu üben, dem Volk so lange zu verkünden, dass alles gut ist, bis diese Geübten verkünden, dass etwas nicht gut ist und das stimmt dann, aber auch nur dann?

Oder um den Hungernden das Essen dadurch vorzuenthalten, dass man es entweder über jeden Bedarf hinaus in sich hinein zwängt oder aber in den Mülleimer schmeißt?

Oder um ein paar Wahnsinnige auf den Mars zu schicken, damit sie in einer hochgiftigen Atmosphäre vor sich hin dümpeln können?
#651 von:
Hunter Rose
Freak
Posts: 3349



Verfasst am 19.02.2013 um 12:09 Uhr

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“Ich hol den scheiß Blinddarm einfach raus!”

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