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Arbeiten in der Digital Factory: Industrie 3D

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(10.04.2011) 3D ist nicht nur an den Kinokassen im Moment der absolute Renner, 3D wird auch für die Industrie immer wichtiger. Mit der hochmodernen Bildtechnik lassen sich zum Beispiel Produktionsverfahren am Computer realistisch testen und so Kosten sparen. Auf der Hannover Messe, der weltgrößten Industrie- und Technologieveranstaltung zeigen zahlreiche Aussteller ihre Neuentwicklungen in
der dritten Dimension
Es sieht schon ein bisschen nach Science-Fiction aus, doch dies ist kein Darsteller aus einem Weltraumfilm. Mit den Hightech-Brillen und Controllern auf diesem Messestand kann der Computer genau erkennen, wie der Mitarbeiter sich bewegt. Jeder Handgriff wird auf dem 3D-Schirm nachempfunden. Die virtuellen Bilder werden immer realistischer.

O-Ton Ralf Heimberg, ICIDO GmbH „Wir haben hier erstmalig auf der Messe einen virtuellen Messestand, wo man seine Produkte virtuell einem interessierten Publikum vorstellen kann. Normalerweise würde ein Maschinen- oder Anlagenbauer mehrere Maschinen mitnehmen auf den Messestand und dann nur
diese zeigen können, wir ermöglichen es die Produkte in unterschiedlicher Art und Weise interaktiv zu präsentieren.“

Dieses Programm für das I-Pad nennt sich Publisher. Mit Hilfe der Software werden Grafiken für die Produktion von Maschinen in ein Format umgewandelt,das auch auf Tablet PCs laufen kann. Große Datenmengen können so flexibel gehandhabt und an andere Mitarbeiter verschickt werden. Doch solche
Innovationen nutzt man nicht nur in der Industrie, sondern auch in Hollywood.

O-Ton Schneider, Autodesk „In der Produktion des Films Avatar sind fünf Produkte von Autodesk enthalten, ohne die im Prinzip Avatar nicht hätte entstehen können und auch nicht zu dem Erfolg hätte werden können.“

Das bekannte Betriebssystem Windows wird auf der Hannover Messe nicht nur für den Heimcomputer präsentiert. Speziell angepasst wird die Software auch für die Steuerung komplexer Maschinen oder Programmabläufe genutzt. Diese Firma zeigt 3D Fernseher, die bereits heute ohne Spezialbrille auskommen. Und die Branche arbeitet schon an der Zukunft.

O-Ton Heimberg „Die Vereinfachung der Nutzung, dass wird der Technik gut tun, der Verbreitung gut tun und der Akzeptanz gut tun und somit sind wir sehr sicher, dass in den nächsten 2-3 Jahren diese Technik auch im Mittelstand ankommt. In der Großindustrie ist sie schon Standard, aber sie wird sich auch im Mittelstand etablieren.“
Wer bei all den Neuentwicklungen mal eine Pause braucht, der kann sich in diesen Sesseln gut gehen lassen. Eine spezielle Unterhaltungssoftware sorgt für erholsame Momente.
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