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Auftakt Hannover Messe 2011: Rekord-Stimmung in der deutschen Industrie

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(08.04.2011) Mehr als 5000 Innovationen, 6500 Aussteller aus 65 Ländern und 13 Leitmessen. Am 4. April öffnete die diesjährige Hannover Messe ihre Pforten - in Anwesenheit von Kanzleramtsminister Ronald Pofalla, Frankreichs Premierminister Francois Fillon und Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Seit 60 Jahren ist die größte Industrieschau der Welt der führende Marktplatz für wegweisende Technologien. Diese müssen heute vor allem ressourcen- und energieschonend sein.Ronald Pofalla, der Chef des Bundeskanzleramtes, eröffnete das wohl wichtigste Technologieevent weltweit: die Hannover Messe - und vertritt damit die am Meniskus operierte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch der französische Premierminister Francois Fillon erlebt hautnah mit, wie schnell, innovativ und vor allem effektiv heutige Technologien sind. Schließlich dreht sich im Moment fast alles – nicht nur hier auf der größten Industrieschau der Welt - um das Thema alternative Energien.
O-Ton Ronald Pofalla
“Der Übergang zu den erneuerbaren Energien muss beschleunigt werden,wir brauchen das Zeitalter der erneuerbaren Energien. Und dieser Übergang – und darüber reden wir im Rahmen des Moratoriums bis Miete Juni - muss verkürzt werden, weil wir der Überzeugung sind, dass in Deutschland die
Brücke der Atomenergie zwar beibehalten aber erneut diskutiert werden muss.”
Unter dem Motto “Innovation für ein nachhaltiges Wachstum” präsentiert sich das diesjährige Partnerland Frankreich mit insgesamt 230 französischen Ausstellern. Citroen führt zum Beispiel den zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Rennwagen Survolt vor, der - trotz Batterien - ein
Leergewicht von 1150 Kilogramm hat.
Besonders effektiv und innovativ kommt auch diese Windenergieanlage – hier als Modell ausgestellt - daher. Mit einem Rotordurchmesser von 150 Metern ist sie eine der größten Turbinen im Offshore-Markt.
O-Ton Lars Bondo Krogsgaard , Nordex
“Wir sind auf drei geografischen Plattformen aktiv: in Europa, Asien und Amerika. Und wir werden ab 2014/2015 die neue Maschine auf den Markt bringen.”
Um die Zusammenarbeit zwischen Arbeitern und Roboter zu vereinfachen, haben internationale Forscher den Industrieroboter FRIDA entwickelt, der ohne Schutzgitter oder Lichtschranken funktioniert.
O-Ton Peter Smits, ABB
“Das Außergewöhnliche ist, dass dieser Roboter nicht im Käfig verbannt wird, sondern dieser Roboter kann mit Mensche n arbeiten. Er kann in einer normalen Montage mit Menschen zusammen arbeiten ohne dass eineVerletzungsgefahr besteht. Das ist die Zukunft, das ist sehr flexibel, man kann einzelne und immer mehr Roboter zwischen den Menschen aufstellen.
Und diese Roboter haben durch diese sieben Achsen die Möglichkeit, genaue Bewegungen vom menschlichen Arm zu simulieren.”
Einzigartige Innovationen – insgesamt mehr als 5000 – dieses Jahr auf der Hannover Messe.
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