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Bildung boomt

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(16.02.2012) Die didacta 2012 - der Bildungsgipfel im Flachland. Unter dem Motto „Lebenslanges Lernen“ beginnt am 14. Februar die weltweit größte Bildungsmesse. 1.800 Vorträge bieten den Besuchern den Dialog mit Experten und Politikern. 875 Aussteller zeigen in Hannover Produkte, Lösungen und Hilfestellungen zum Beispiel für den Unterricht. Erstmalig wird auch das digitale Schulbuch präsentiert.Schulbücher, die sprechen. Interaktive Bildungsinhalte sind nichts Neues. Neu ist die zentrale Plattform digitale-schulbuecher.de, von der sowohl Lehrer als auch Schüler und Eltern Lerninhalte herunterladen können.
Die Schulbuchverlage arbeiten seit einigen Jahren daran, gemeinsam Lernmaterialien im Internet bereit zu stellen. Jetzt präsentieren sie das Ergebnis erstmalig auf der didacta in Hannover.
Christoph Bornhorn: „’Digitale Schulbücher’ ist eine Lösung, mit der Schüler, Lehrer und auch Schulen
künftig ihre digitalen Bücher in einem Regal lesen und nutzen können. Das Ganze hat zwei große Vorteile: zum einen müssen sich Schüler und Lehrer nicht mitunterschiedlichen Formaten und unterschiedlichen Softwarelösungen für Bücher auseinandersetzen, sondern können das Ganze in einem Regal zentral nutzen. Der andere Vorteil besteht darin, dass es eine Online- und eine Offlineversio geben wird. Beide Versionen können synchronisiert werden. Dadurch kann der Schüler oder der Lehrer das Ganze mit oder ohne Internetzugang nutzen.“ Auch Technologieanbieter Apple drängt jetzt auf den Bildungsmarkt mit einem neuen Schulbuchangebot, zunächst für den US-Markt. Dies könnte jedoch bald
weltweit das Buchgeschäft beeinflussen
Feldmann: „ (...) dass Apple den Bildungsmarkt adressiert, wissen wir seit vielen Jahren und
da muss man hinschauen, ob man in Kooperation für Schulen etwas Sinnvolles machen kann. Zunächst kommt von Apple Hardware und Hardware hilft Schulen nicht weiter. Was man dafür braucht, sind sinnvolle Inhalte, im neudeutschen Content und der kommt halt von den Verlagen.”
Der Preis für eine Software-Lizenz pro Schuljahr ist noch offen – es wird jedenfalls günstiger als ein Schulbuch. Whiteboards, Notebooks und Co. sind schon Bestandteil des Unterrichts. Wie
wichtig sind digitale Medien für den Schulalltag?
Prof. Fthenakis: „Die digitalen Medien werden ein integraler Bestandteil moderner Bildungsarbeit
sein. Wir können nicht mehr ohne die digitalen Medien den Bildungsprozess in den Kindergärten, in den Schulen, den weiterführenden Schulen, den Universitäten organisieren. Deshalb muss man die Entwicklung dieses Bereichs mit höchster Aufmerksamkeit verfolgen und alles daran setzen und die Vorteile produktiv in das Bildungssystem eingebettet werden. Vor allem muss man Kinder
und Lehrkräfte darauf vorbereiten, selbstkritisch damit umzugehen.“ Vom 14. bis zum 18. Februar zeigt die didacta in Hannover die Bildungstrends Ab dem neuen Schuljahr jedenfalls können Lehrer und Schüler ihre Lernmaterialien mit einem Code einfach herunterladen und das auf allen
Endgeräten. Dann wird sich zeigen, ob der schwere Schulranzen endlich leichter wird und das
Lernen wirklich leichter fällt.
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