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Warum in die Ferne schweifen? Wanderglück vor der Haustür

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(20.06.2019) In Deutschland wandern laut einer Studie des Deutschen Wanderverbands drei von vier Menschen. Von den jedes Jahr insgesamt 378 durchgeführten Wanderungen hierzulande sind über 90 Prozent reine Tagesausflüge. Wir haben in Wachtendonk einen beliebten Tagesausflug über den Naturlehrpfad
im Naturpark Schwalm-Nette begleitet. Ein Genuss für alle Sinne.
Warum in die Ferne schweifen? Das fragen sich immer mehr Deutsche und entscheiden sich für Urlaub im eigenen Land. Nur wenige Autokilometer entfernt von beinahe jedem Ort in Deutschland bieten sich zum Beispiel Erholungsmöglichkeiten in gut 100 Naturparks. Wachtendonk grenzt an den Naturpark Schwalm-Nette und lockt Tagesausflügler aus dem Ruhrgebiet, aus Düsseldorf und Köln und aus den angrenzenden Niederlanden.
Gern gebucht:die geführte Wanderung über den Naturlehrpfad.

ON Küsters: „Unterwegs, da gibt es so viele kleine Erlebnisse. Wenn man eine dicke, grüne Raupe findet, die in die Becherlupe hebt und dann die glänzenden Kinderaugen sieht, und erklären kann: aus dieser Raupe wird mal ein Nachtfalter, ein Abendpfauenauge, vielleicht noch ein Bild dazu zeigen kann, also einfach wunderbar. Dann geht man ein Stückchen weiter, und findet an einer Brennnessel dunkle Raupen, schaut sich die genauer an, analysiert ein bisschen und sagt: also daraus wird mal ein Admiral oder ein kleiner Fuchs, also: Meter für Meter immer wieder Highlights.“

Entlang am Flüsschen Niers gibt es in der Tat einiges zu sehen. Einen Leuchtturm zum Beispiel, etwas seltsam, am flachen Gewässer. Oder man schaut den vielen Insekten zu. Der Naturlehrpfad ist allerdings nicht nur tierisches Vergnügen, auch kulinarisch bietet er den Wanderern viel: Ob Streuobstwiese mit Saftverkostung oder Nusskostprobe, nach zwei Stunden Marsch ist mancher nicht mal hungrig.

ON Küsters: „Also ich hab für verschiedene Touren verschiedene Kostproben.
Da kommt jetzt nicht bei jeder Tour diese Nusskostprobe, ich habe auch schon mal Bucheckern, da müssen die Leute dann erstmal raten: Was ist das für ein Baum? Bei einer Lindenallee gibt’s dann mal Lindenhonig zu probieren. Wenn man an einer späteren Stelle dann die Kostprobe nochmals wiederholt, dann vertieft man das Wissen bei den Leuten, speziell zur Streuobstwiese oder zu
sonstigen Sachen.“

Abschließend noch ein Tipp: Wer seinen Teil der insgesamt in Deutschland jährlich gewanderten 3,6 Mrd. Kilometer in Angriff nehmen will, sollte sich und seinen Füßen den Gefallen tun und das richtige Schuhwerk wählen. Für die beliebteste Art zu wandern, den Tagesausflug im gemäßigten Gelände, bieten
sich robuste, aber leichte Halbschuhe an. Im Fachgeschäft ist die Auswahl groß, aber: der Verkäufer hilft, und mehr als richtige Schuhe braucht man fürs Losgehen ja im Grunde nicht.
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