Magazin Artikel veröffentlichen »
Green Capital – Wie der Hamburger Hafen ökologisch wird

VIDEO: Ein Video zu diesem Artikel gibt es hier »
(11.08.2020) Deutschland ist Vorreiter in Sache Umweltschutz. Hamburg ist zum Beispiel in diesem Jahr Umwelthauptstadt Europas und geht mit gutem Beispiel voran.
Das sieht man auch im Hamburger Hafen, dem drittgrößten seiner Art in Europa.
Vor allem in der dortigen Intralogistik, also der Logistik innerhalb des Hafens, tut sich einiges.
Etliche Tonnen von Kohlendioxid können durch umweltfreundliche Lösungsansätze eingespart werden.
Der Hamburger Hafen – Schiffsromantik und Großstadtidylle an Deutschlands größtem Seehafen.

Doch auch das gehört zum norddeutschen Tiedehafen:
Der Lärm des Güterverkehrs. Weit über 100 Millionen Tonnen an Gütern werden hier jährlich umgeschlagen – und innerhalb des Hafengeländes teilweise über den Schienenverkehr weiter transportiert. Oftmals ein Ärgernis für die Anwohner.

Doch diese Flüsterbremsen sollen nun Abhilfe schaffen – und endlich für Ruhe sorgen. Das Rollgeräusch soll etwa um die Hälfte reduziert werden.
Dabei ist das Prinzip denkbar einfach: Dank einer neuen Verbundstoffbremssohle wird verhindert, dass die Räder aufrauen. Denn: Je glatter die Schienen und Laufflächen, desto geringer ist die Lärmemission.
Vollkommen emissionsfrei ist auch diese Weiche.

Auf den ersten Blick unscheinbar, wird sie, dank Erdwärme, permanent auf einer Temperatur von mindestens acht Grad gehalten.

Das spart im Winter Geld und CO2.O-Ton: Alexander Schwertner
„Die Geothermische Weichenheizung funktioniert über Erdwärme mit der die Weiche direkt geheizt wird, dadurch brauchen wir keine externe Energiezufuhr mehr. Das bedeutet auch wir brauchen keinen
Stromanschluss, sparen immens Energie und damit natürlich auch Kosten.

Gegen Ressourcenverschwendung kämpft auch die Eckelmann Gruppe. Ihre Container-Taxis verbinden die einzelnen Terminals des Hafens miteinander.
So können Ladungen von einem Schiff schnell zu ihrer Anschlussfahrt aufs nächste gebracht werden. Das Ganze geschieht auf dem Wasserweg und entlastet so die Straßen der Hansestadt vom Verkehr.

O-Ton: Sebastian Poser
„Hinzu kommt der ökologische Vorteil. Wir sparen mit einer Tour in etwa 92 Prozent CO₂-Emission ein gegenüber dem LKW der derzeit nur einen Container transportieren kann. Wir können mit Hilfe dieses Taxis ca. 120-180 Container transportieren.“

120 solcher Taxis sind auf Europas verkehrsreichster Wasserstraße im Einsatz und wollen auch in Zukunft dafür sorgen, dass Hamburgs Hafen nicht unter einer grauen Abgaswolke verschwindet.
Diesen Artikel kommentieren »
Weitere aktuelle Themen:
Fisch grillen - aber richtig
Hightech fürs Ohr
Neues für Kübel und Kasten: Pflanzentrends
Aus dem Land des Lächelns - Zweite Heimat Düsseldorf
Luftiger Guiness-Weltrekord am Nürburgring
Artikel Archiv
[ Nach oben ]  
Startseite | Registrieren | Hilfe | Suche | Forum | Logos / Werbemittel
Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Jugendschutz | Impressum | Unangemessenen Inhalt melden

© 2020 Belarion GmbH - Alle Rechte vorbehalten - Endless Fantasy ist eine eingetragene Marke.