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Insekten auf dem Teller: Wie is(s)t Deutschland 2030?

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(22.04.2015) Etwa 2 Milliarden Menschen essen bereits Insekten. Wir in Zukunft vielleicht auch? Eine
aktuelle Studie des Nestlé Zukunftsforums ist genau dieser Frage nachgegangen: Wie
werden wir im Jahr 2030 essen? Verschiedene Zukunftsszenarien sind gemeinsam mit
Experten und Verbrauchern entwickelt und bewertet wurden. Ein Ergebnis vorab: Die
Deutschen werden künftig noch gesünder essen als heute.
Sprecherin:
Wir haben es geahnt: Leckerbissen wie gegrillte Heuschrecke oder Made im Tempura-
Mantel stehen wohl bald häufiger auf der Speisekarte – denn Insekten sind DIE
Proteinquelle der Zukunft. Lecker, oder?
Antworten von Passanten/ Voxpops:
Nee danke, das überlasse ich Anderen.
Das soll ja proteinreich und lecker sein, aber nee nicht so richtig.
Also die Vorstellung einfach zu überlegen, dass ich jetzt Insekten esse. Wenn ich es nicht
wüsste, wär es vielleicht was Anderes.
Ich glaub man muss nur die Augen zu machen und dann... durch.
Vorderbeine, Kopf...
Lecker
Ehrlich gesagt ganz lecker.
Schmeckt nussig so ein bisschen.
Darf ich noch einen?
Sprecherin:
Gut die Hälfte der deutschen Bevölkerung kann sich vorstellen, zukünftig vor allem
ressourcenschonend zu speisen und dabei in einer Gesellschaft zu leben, die Wert auf
Nachhaltigkeit und Gesundheit legt. Das hat eine aktuelle Studie des Nestlé-Zukunftsforums
zum Thema „Wie isst Deutschland 2030?“ herausgefunden.
O-Ton Jens Krüger:
„Wenn wir bestimmte Trends und Entwicklungen und das Thema Bio, Nachhaltigkeit, weiter
fortschreiben und das ist das, was wir natürlich in solchen Prognosen tun automatisch in
dem Thema ethischen Konsums liegen. Damit rücken natürlich solche Themen hinein, die
für uns heute als Konsumenten noch ganz neu sind.“
Sprecherin + Grafik:
An diesem Zukunftsszenario gefällt den Deutschen der verantwortungsvolle Umgang mit
Natur und Tier. 59 Prozent halten diese Vorstellung für realistisch. 65 Prozent bewerten
diese Form der Ernährung als fortschrittlich.
O-Ton Gerhard Berssenbrügge:
„Im Jahre 2030 erwartet der Konsument schlecht weg: Nahrungsmittel sind gut für mich. Die
richtigen Zunahmenen und die richtigen Produkte werden helfen, das Leben angenehmer zu
machen und damit werde ich auch länger gut leben können.“
Sprecherin:
Ob personalisierte Ernährung via App, Fertigprodukte zur Leistungsoptimierung oder Food-
Communities zum Online-Großeinkauf – 80 Prozent der Deutschen freuen sich auf die
Zukunft der Ernährung und stehen neuen Entwicklungen offen gegenüber.
O-Ton Renate Schmidt:
„Es gibt nicht eine einzige Zukunft im Bereich der Ernährung, sondern es gibt viele Zukünfte.
Die Menschen möchten mit ihrer Art sich zu ernähren die Umwelt nicht kaputt machen. Es
ist weiterhin klar, die Menschen möchten ungern immer nur alleine essen. Es wird aber zum
dritten auch klar, es wird sehr viel mehr unterwegs und nicht an festen Orten und zu festen
Zeiten gegessen.“
Sprecherin + Grafik:
Eine Ernährung, bei der vor allem der funktionale Aspekt satt zu werden im Vordergrund
steht und Nahrung z.B. mit 3D-Druckern hergestellt wird, ist bei den Deutschen weniger
beliebt. Nur 38 Prozent halten das für realistisch. Eine große Mehrheit beurteilt diese
Vorstellung als klaren Rückschritt. Mit 71% so viele wie bei keinem anderen der Szenario.
Sprecherin:
In gut 15 Jahren wird sich verändert haben, wie wir essen und was wir essen. Die Trend
Ernährung der Zukunft ist aber auf jeden Fall verantwortungsbewusst – An einen Anblick
wie diesen sollten wir uns also gewöhnen
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